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I-Shoot´s TCC

 

Tactical-Carbine-Case, oder einfach TCC, heißt die Langwaffentasche der Fa. I-Shot aus Virginia, die ich kürzlich in den USA für mein AR15 besorgt habe.

 

Das TCC gibt es in den Längen 36“ (91cm), 42“ (106cm) und 46“ (117cm). Bei den Farben kann zwischen schwarz, oliv und beige gewählt werden. Als weitere Farbe soll es möglicherweise bald einen Grauton geben. Zum Lieferumfang gehört neben der Tasche ein Tragegurt, eine Molle - 3´er Magazintasche inklusive der PALS-Verbindung und 4 einzelne Klett-Gurte zur Befestigung der Waffe und Ausrüstung.

 

 

Ich habe eine Tasche in 36er Länge gewählt da diese für den Transport meines M5 ausreichend ist. Die Tasche ist aus 1000er Cordura. Die Nähte wirken sehr fest und weisen keine Fehler auf.

Der Tragegriff ist umlaufend, ebenfalls sehr stabil verarbeitet und der Handgriff schneidet auch bei voll gestopfter Tasche nicht ein.

Der Schultergurt ist aus demselben Material wie der Tragegriff. Die Metalhaken und Ösen wirken fest und haltbar. Das dazugehörige Schulterpolster ist ausreichend gepolstert und lässt sich mittels Klettverschluss überall am Gurt befestigen.

 

 

Das Hauptfach ist 91cm lang und 31cm breit. In ihm befinden sich 6 Reihen mit je 18 Molle-Schlaufen. Jede einzelne dieser Schlaufen ist an der Unterseite mit Flausch-Klett versehen. Mit den mitgelieferten Haltegurten kann die Waffe fest im Hauptfach fixiert werden. In dem Bereich der nicht durch die Waffe belegt ist lassen sich nach den eigenen Bedürfnissen Molle-Taschen anbringen um z.B. ein ZF oder Zweibein zu verstauen. Durch das umlaufende Polsterband ist die zu transportierende Waffe nicht nur an den Seiten sondern rundum geschützt. Die Reißverschlüsse sind sehr grob, laufen jedoch tadellos.

 

 

Mit 78x27cm ist das Außenfach etwas kleiner dimensioniert. Hier können auf 80 Molle-Schlaufen (5x16 Schlaufen) entweder weitere Molle-Taschen oder Waffen bzw. Waffenteile befestigt werden.

 

Ich habe die Tasche anderen Produkten aus folgenden Gründen vorgezogen.

Die etwas unauffälligere Form und Farbe sagen mir besonders zu. Taschen die nach „WAFFE“ schreien finde ich nicht besonders attraktiv. Man kann sie so, im abgeschlossenen Zustand natürlich, auch mal nach dem Training mit ins Restaurant nehmen um auf den erfolg mit ner Fanta anzustoßen. Oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stand anreisen ohne das gleich alle Mitfahrer wissen was in der Tasche steckt.

 

Das Cordura. Daran gefällt mir nicht nur das es besonders kräftig ist, 1000er halt, sondern auch das der typische billig wirkende Glanz entfällt. Mit 3kg ist die Tasche kein Leichtgewicht. Das liegt allerdings an der starken Polsterung und an dem extrem festen Nylon. Somit finde ich das Gewicht angemessen.

 

 

Die Polsterung. Die Tasche ist überall stark gepolstert und die drei „tragenden Wände“ sind mit einer Plastikplatte verstärkt. Deswegen fällt sie auch nicht zusammen wenn sie mal nicht voll beladen ist.

 

Die Molle-Schlaufen. Oftmals stimmen die Innentaschen der

Transportbehältnisse nicht mit den  Vorstellungen der Nutzer überein. Mit dem Molle-System kann ich meine Tasche so ausstatten wie ich sie brauche.

 

Die Haltegurte für die Waffe. Durch das Molle-Schlaufensystem in

Verbindung mit dem Flausch-Klett und den mit Hacken-Klett versehenen Haltegurten kann ich meine Waffe und / oder Ausrüstung individuell in beiden Fächern befestigen. Dadurch kann ich jede Waffe, jeder Länge, mit jeder Art von Schulterstütze oder Handschutz sicher in der Tasche befestigen wenn sie in das TCC passt. Längs oder schräg. Egal, ich muß mich nicht mit den vorgegebenen Haltegurten rumärgern.

 

Als negativer Aspekt ist mir eigentlich nur der Preis aufgefallen. $140,- in den USA oder bei uns 165,- Euro. Nicht grade billig. Wenn ich jedoch bedenke was man dafür bekommt und was der Blaster darin gekostet hat…

 

Die Fa. I-Shot (die Linie für Sportschützen) /S.E.R.T. (Ausrüstung für Mil./Polizei) ist ein kleiner Familienbetrieb der von dem ehemaligen Angehörigen der singapurianischen Fernspähtruppe und passionierten IPSC-Schützen Helmie Ashiblie geführt wird. Alles fing mit den auch in Deutschland bekannten Rangebags an und weitet sich nunmehr auf

fast jede Art von Schützenausrüstung und sogar Training aus.

 

Das TCC ist so beliebt das es nicht nur vom US-Department of Energie-SWAT und den Spezialkräften des Marine Corps, der Force-Recons, geordert wurde sonder auch von einem deutschen SEK. Für Europa wird es in Zukunft auch eine eigene Ausrüstung-Linie geben die

europäischen Anforderungen und Standards gerecht werden soll.

Weiterhin ist ein IPSC-Rucksack in kürze erhältlich der die Konkurrenz im Preis und Funktionalität schlagen könnte. Wir werden sehn.

 

Ebenfalls interessant finde ich das CCC (Compact-Carbine-Case) von I-Shot.

 

 

In dem von militarymorron.com designtem  CCC kann man seine Sport- oder Jagdwaffe im zerlegten Zustand noch diskreter transportieren und Platz sparend Verstauen.

 

Das ganze Programm könnt Ihr bei  http://www.ishot-inc.com

begutachten.

 

Für Europa, Afrika und den mittleren Osten läuft der Vertrieb über Herrn Roters aus Münster. Erreichbar unter 0179 830 0520 oder

per E-Mail: Office.TDR@gmx.net

 

Am Ende des Jahres werde ich mich noch mal zu dieser Tasche äußern und berichten  wie sie die Saison mit mir überstanden hat. Ich bin da jedenfalls guter Dinge.

 

Ich hoffe Euch hat mein Review zum I-Shot: Tactical Carbine Case gefallen.